Der Verein "Radioamateure der
StadtPolizei Zürich" wahrt und fördert die spezifischen
Interessen der Funkamateure innerhalb der Stadtpolizei Zürich
und des Polizeidepartements der Stadt Zürich. Er fördert
den Kontakt unter Amateurfunkern weltweit. Nach Möglichkeit
betreibt er ein Amateurfunkrelais im Raume Zürich. Er ist politisch
und konfessionell neutral.
Wir kennen folgende Mitgliederkategorien:
Aktivmitglieder sind Funkamateure die im aktiven Dienst der Stadtpolizei
Zürich stehen oder dort pensioniert wurden. Ferner Funkamateure
welche beim Polizeidepartement der Stadt Zürich angestellt sind
oder dort pensioniert wurden.
Aktivmitglieder mit beschränktem Stimmrecht sind alle anderen
Funkamateure. Sie sind stimmberechtigt, ausser bei Statutenrevisionen,
Vereinsauflösung (Siehe Art 18, 19 & 20 der gültigen
Statuten) und in Belangen welche die Stadtpolizei Zürich betreffen.
Passivmitglieder sind alle anderen natürlichen und juristischen
Personen. Sie haben kein Stimmrecht.
Faszination Amateurfunk:
Selbst in der heutigen Zeit von Mobiltelefon und Internet ist der Amateurfunk
immer noch ein Entwicklungsfeld für neue, zukunftweisende Möglichkeiten
der Informationsübermittlung. Neben der Morsetelegrafie und dem
Sprechfunk haben über die Jahrzehnte viele digitale Formen der
drahtlosen Kommunikation Einzug gehalten. Auch der Computerfreak findet
hier seine Entfaltungsmöglichkeiten. Eine der Exklusivitäten
ist die Möglichkeit, Geräte jeglicher Art selbst zu bauen
und auch zu betreiben. Mit gleich gesinnten Personen in aller Welt
kommunizieren zu können ist eine weitere faszinierende Sache.
Amateurfunker im Dienste der Öffentlichkeit:
Wir, die aktiv Amateurfunk betreiben, sind eine Gruppe von Personen,
die über exklusive Fähigkeiten verfügen. Aus diesem
Grund rekrutieren die verschiedensten Organisationen Personal aus
unseren Reihen. So bestehen bestimmte Spezialeinheiten der Armee
mehrheitlich aus Amateurfunkern. Viele unserer Kollegen sind / waren
irgendwo auf der Welt für das Rote Kreuz oder die Schweizerische
Katastrophenhilfe im Einsatz. Oft konnten Amateurfunker weltweit
Hilfe organisieren oder die Verbindung zwischen Katastrophenorten
und Hilfeteams sicherstellen (Ausfall des öffentlichen Kommunikationsnetzes
etc.). Die Amateurfunker sind jederzeit in der Lage, mit ihrem privaten
Equipment ein funktionierendes Funknetz zur Koordination der Rettungs-
und Hilfskräfte, zur Evakuierung etc. aufrecht zu erhalten.
Diesbezüglich verweisen wir auch auf unsere Links zum Thema
Notfunk unter Diverses.
z.B. In Galtür/A (1999) wurde während des Lawinenunglücks
eine 'Funkbrücke' nach Innsbruck/A aufrechterhalten. Die lebenswichtigen
Notverbindungen in den Katastrophen-Gebieten Südostasiens, welche
am 26. Dezember 2004 durch die Flutwelle verwüstet und unzählige
Opfer gefordert hatte, war ebenfalls sichergestellt. Im Erdbebengebiet
von Pakistan (Oktober 2005) ist die Funkkommunikation wieder durch
Funkamateure aufrecht erhalten worden, etc.
Wir Radioamateure können jederzeit ein
funktionierendes Kommunikationsnetz sicherstellen!
Quelle: Auszugsweise ab der HP der „Union schweizerischer Kurzwellen-Amateure“ (USKA):
www.uska.ch
Aktualisiert am
16.06.2008